„Die schauen einfach auf alles.“

Gertraud kommt täglich zu f+p. Es sei denn, das Wetter ist schön. In diesem Fall fährt sie lieber Radl in der freien Natur. Die 64-jährige Wiggensbacherin trainiert jeden Tag eine Stunde auf dem Ergometer und macht eine Stunde Krafttraining oder nimmt alternativ an einem der f+p Kurse teil. Gertrauds Entwicklung ist bewundernswert, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie sich vor rund eineinhalb Jahren so schlecht wie nie zuvor fühlte…

Gertraud, was war Ihre Ausgangssituation, als Sie Ihr Training bei f+p aufnahmen?

Gertraud: Vor genau einem Jahr und vier Monaten erlitt ich einen Darmdurchbruch und war alles andere als fit. Ich bekam dazu noch schlimme Herz-Rhythmusstörungen und mir musste sogar ein Herzschrittmacher eingesetzt werden. Ein halbes Jahr später brauchte ich noch eine Operation, bei der man mir ein Netz zur Stabilisierung meines Bauchs einsetzte. Mein Blutdruck war außer Kontrolle, so dass ich auch hierfür noch Medikamente brauchte. Mir ging’s nicht gut.


Offensichtlich geht es Ihnen heute so gut, dass wir Sie täglich bei f+p antreffen. Was ist in der Zwischenzeit alles passiert?

(lacht) Ja, da ist viel passiert und mir geht’s heute viel besser. Sogar mein Kardiologe und mein Nierenarzt loben mich für meine guten Werte!


Was trainieren Sie, wenn Sie bei f+p sind?

Ich radle jeden Tag eine Stunde, mache manchmal Zumba oder einen anderen Kurs und eine Stunde Krafttraining. Wenn das Wetter gut ist, mache ich einmal die Woche mein Training draußen.



Das ist eine Menge Trainingszeit… es scheint sich zu lohnen?

Ja, das stimmt, meine Gesundheit ist mir das wert. Alle 6 Wochen erhalte ich meinen neuen Plan. Dann bin ich oben in der Physio zur Kontrolle und mein Therapeut Andi Wetzel stimmt den Trainingsplan frisch auf mich ab. Dann trainiere ich wieder eine Weile selbständig an den Geräten im Fitness Club.


Demnach werden Ihre Fortschritte regelmäßig überprüft?

Genau. Alle sechs Monate gehe ich zur Diagnostik. Da hat sich schon sehr viel verbessert, insbesondere bei meiner Ausdauer. Ich radle ja immer nach Puls und da konnte ich meine Watt-Zahl schon erheblich steigern. Ich freue mich außerdem, dass ich zwischenzeitlich in Abstimmung mit meinem Kardiologen schon eine Tablette weglassen kann. Da bin ich sehr dankbar.


Was macht f+p aus Ihrer Sicht aus?

Die schauen einfach auf alles. Die Beratung ist auf mich persönlich abgestimmt. Die Leute bei f+p fördern dich, so dass du mindestens wieder da hinkommst, wo du vor der Krankheit warst. Sie schauen nicht nur auf den Körper, sondern unterstützen dich auch mental, das ist ganz wichtig, wenn man sich nicht fit fühlt. Jeder Patient kommt mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen und das wird berücksichtigt. Das finde ich toll.