f+p bietet Abwechslung im Job: Interview mit Therapeutin Diana

Physio- und Ergotherapeutin Diana ist seit 2017 Teil unseres Teams in der Ambulanten Reha in Kempten. Im Interview gibt Sie uns Einblicke in ihren vielseitigen Job und Ihre Arbeit mit den Patienten:

Diana, in welche Art von Aus- und Weiterbildungen hast du bereits investiert? 

Ich bin ausgebildete Ergotherapeutin, Physiotherapeutin mit der Zusatzausbildung Krankengymnastik am Gerät (KGG) und aktuell in Ausbildung zur Manualtherapeutin (MT). Die Kosten für die Weiterbildung hat f+p als mein Arbeitgeber übernommen. Das ist für mich natürlich besonders toll. 

Klingt nach viel Abwechslung im Job und nach wenig Alltag, oder?

Ja. Ich starte in der Regel morgens um 7 Uhr, dann liegt schon mein Plan für den ganzen Tag in meinem Fach parat. Die Kollegen haben schon alles vorbereitet und ich kann direkt loslegen, mich noch über die neuen Patienten informieren und dann geht’s schon los mit der Physiotherapie. Darauf folgen meist bis mittags Einzelbehandlungen in der ambulanten Reha. Die Behandlungen sind oft im 30-Minuten-Takt geplant, so dass ich viele verschiedene Patienten kennenlerne. Zwischendurch gibt es an manchen Tagen noch eine Stunde Gruppentherapie speziell für die Wirbelsäule. 

Gestaltest du die Gruppentherapien selbst?

Ich betreue die KGG-Gruppe (Krankengymnastik am Gerät) und die Wirbelsäulengruppe. Ich frage die Teilnehmer zu Beginn der Stunde, ob und wenn ja welche Beschwerden es gibt und passe die Übungen entsprechend an. Das ist also immer wieder neu und anders und ich stelle mich flexibel darauf ein. Ich kann mein Wissen einbringen und kreativ sein, die Stunde selbst organisieren, das macht echt Spaß! Es gibt bei uns aber auch Programmvorlagen, an denen man sich orientieren kann. 

Und du startest jeden Morgen als early bird?

(lacht). Nein, nur wenn ich die frühen Schichten habe. Das wechselt bei uns, da wir bei f+p unseren Patienten möglichst ein breites Zeitfenster für ihre Therapie bieten möchten. Frühschichten sind die Arbeitszeiten von 7 bis 15 Uhr und Spätschichten die von 12 bis 20 Uhr – jeweils mit einer Stunde Pause. 

Bist du nur am Standort Kempten im Einsatz?

Auch hier habe ich Abwechslung. An zwei Tagen in der Woche bin ich auch bei f+p Immenstadt tätig. Dann beginne ich in der Physiotherapiepraxis in Immenstadt mit Behandlungen, wechsele anschließend ins Klinikum Immenstadt für die Therapie und fahre danach noch nach Kempten in die Reha. Das hört sich zwar wild an, aber ich wohne in Kempten und dann ist das kein Problem und ich mag diese Abwechslung im Alltag und die Fahrtkosten trage ich ja nicht selbst. 

Wie schaffst du das, in allen Bereichen up to date zu bleiben?

Das geht über unsere regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen fast automatisch. Vergangene Woche hatten wir beispielsweise eine interne Fortbildung mit Robert Pfund zum Thema Medizinische Trainingstherapie (MTT). Für alle Einsteiger gibt es einmal pro Woche die Supervision. Da bin ich nicht mehr dabei, dafür nehme ich aber weiterhin an den einmal wöchentlich stattfindenden Übungsabenden teil. Die werden von einem erfahrenen Physio organisiert. Wir anderen können Fragen stellen und Fälle besprechen. Die Teilnahme ist freiwillig. Und einmal im Monat treffen wir uns dann alle zur Teambesprechung. So bleiben alle auf dem Laufenden. 

Was empfindest du an deinem Job bei f+p besonders?

Das Schöne ist, dass wir so ein großes interdisziplinäres Team haben! Wir können uns untereinander austauschen, was uns über unser jeweiliges Fachgebiet hinausbringt. Ich lerne immer weiter dazu. Und ich weiß, wer meiner Kollegen meinem Patienten noch weiterhelfen kann. Ich sehe nicht nur den betroffenen Bereich am Körper, sondern den „ganzen Patienten“ und kann sie oder ihn je nach Situation entweder zur Diagnostik, zur Ernährungsberatung oder ins Fitness weiterleiten und umgekehrt. So kann ich mit dem Patienten die Therapie auf- und ausbauen je nach Bedarf. Um Beschwerden langfristig zu heilen, reicht eine Verordnung im Zeitraum mit in der Regel sechs Behandlungen häufig nicht aus und es braucht eine dauerhafte Verhaltensänderung. Da können wir hier bei f+p im Team helfen und das finde ich so einzigartig hier. 

Auf dem Bild sehen Sie Diana in der Therapie mit Matthias, er ist in der Reha aufgrund eines Oberschenkelbruchs