Istrian SUP-Challenge bestanden: Nur 7 Monate nach der OP auf SUP Istrien umrundet

Manuel Stecher – kürzlich noch Teilnehmer bei f+p return to sport – feiert nur 7 Monate nach seiner Schulter OP einen grandiosen Erfolg: Die SUP-Challenge – die Charity-Aktion zugunsten der Adria-Delfine – ging am 23. Mai 2019 nach 5 Tagen erfolgreich zu Ende.

Manuel ist überglücklich: Ich hatte wirklich keine Probleme mit der Schulter während der Challenge, ich bin begeistert. Auch meine allgemeine Fitness war super vorbereitet, das lange Paddeln war kein Problem und ich hatte keinen Muskelkater, den ich von Tag zu Tag mit mir tragen musste. Habe natürlich eine Woche vor dem Start im FitnessPark nochmal intensives Ganzkörpertraining gemacht und Pauls Übungen regelmäßig und bewusst ausgeführt.“ 

Ausgangssituation:

Seit dem 18. Lebensjahr hatte Manuel Probleme mit der Schulter, die ihm regelmäßig „ausgekugelt“ ist. Er hatte bereits zwei Operationen aufgrund einer so genannten Schulterluxation, an der linken und an der rechten Schulter. Beim Sport spürte Manuel zunehmend, dass vor allem seine rechte Schulter nicht mehr die Stabilität aufwies, die sie schon einmal hatte. Daraufhin entschloss er sich für eine weitere Operation, um nicht mehr der Gefahr (vor allem beim Sport) ausgesetzt zu sein, dass der Schulterkopf aus der Schulterpfanne springt.

So unterzog sich Manuel am 15. Oktober 2018 im Klinikum St. Vinzenz Allgäu der OP. 2 Wochen später kam er zu f+p in die Physiotherapie. Da Manuel ein Leistungssportler ist, empfahl ihm sein Therapeut Paul Szep, am Programm "return2sport" teilzunehmen, um schnellstmöglich wieder seinen geliebten Sport, das Stand-Up-Paddeln (SUP) ausüben zu können.

 

Phase 1: Einzeltherapie bis Ende Januar 2019

Nach der OP war Manuel bei Physiotherapeut Paul in Einzeltherapie. In den ersten 6 Wochen bekam Manuel 2-mal pro Woche Manuelle Therapie mit passiven Anwendungen verschrieben. Dabei wird die Schulter allein vom Therapeuten bewegt, um sie langsam wieder beweglich zu machen (um zu verhindern, dass Schultersteife entsteht und die Muskulatur vorsichtig zu aktivieren) und die Wundheilung zu unterstützen. Im Anschluss begannen die aktiven Anwendungen. Hier durfte Manuel bereits selbstständig Übungen zur Mobilisation (Gelenke) und Stabilisation (Muskeln) der Schulter ausführen.

 

Phase 2: Krankengymnastik und spezielles Training ab Februar für 8-10 Wochen


In einer fachärztlichen Untersuchung wurde Manuels aktueller Stand der Schulter intensiv geprüft:
Hat er genügend Kraft und Stabilität für alltägliche Bewegungen? Hält das Schultergelenk stand? Das Ergebnis: Manuel erhielt das „Go“, sein Training zu starten!

Physiotherapeut Paul ist gleichzeitig Trainer im f+p MedicalFitness (ein separater Trainingsbereich im f+p FitnessPark mit intensiver therapeutischer Betreuung) und hat ihm einen speziellen Trainingsplan zusammengestellt.

Der Fokus liegt auf der weiteren Stabilisierung über die Muskeln der Schulter, damit diese auch unter extremen Bedingungen beim Stand-Up-Paddeln standhält. Spontane, harte Hiebe muss die Schulter im Mai immerhin wieder stemmen können. Zudem ist die Beweglichkeit noch nicht endgradig gegeben, auch hierfür erhält Manuel spezielle Übungen, um diese weiter zu fördern. Dann natürlich der allgemeine Muskelaufbau am ganzen Körper.

Das Programm „return2sport“ ist dafür ideal: Es baut Leistungssportler wie Manuel wieder vollends auf, damit sie nach Verletzungen wieder sicher in den Sport zurückkehren können.

 

Phase 3: Vorbereitung auf sportliche Herausforderungen April bis Mai 2019

"Meine Schmerzen sind so gut wie weg. Ich spürte, wie nach und nach meine Kraft zurückkam und kann heute schon wieder Klimmzüge machen – und das nach nur ca. 7 Monaten nach meiner OP, das finde ich wirklich beeindruckend!", fasst Manuel die Entwicklung stolz zusammen.

Er bereitete sich mit Unterstützung seines Therapeuten auf die nächste große sportliche Herausforderung vor: Die ISTRIAN SUP CHALLENGE 2019 mit seinem persönlichen Ziel, eine dauerhafte Besserung der Schulterstabilität zu erreichen.

"Aus dem Programm "return2sport" nehme ich vor allem mit, mir Zeit für die Übungen zu nehmen und auch dem Körper die nötige Zeit zur Genesung zu geben", sagt Manuel. "Erst, wenn ich meine Übungen korrekt ausführen konnte, hat Paul mir neue gegeben." Nach seinen ersten beiden Operationen hat er schmerzlich erfahren, wie es ist, zu schnell mit zu hohen Gewichten und an nicht optimalen Trainingsgeräten trainiert zu haben. Das wurde ihm nun im return2sport Programm bewusst. "Man kann sehr viel mit dem eigenen Körpergewicht trainieren und diese Übungen somit auch zuhause durchführen, das finde ich super!"


Welche Tipps gibt Manuel Stecher jemandem mit auf den Weg, der künftig das Programm return2sport bei f+p beginnt?

  1. Geduld
  2. viel Zeit einplanen ("Ich war beispielsweise während meines Krankenstands 5-mal pro Woche in Therapie bzw. Training, ab März dann mindestens 3-mal pro Woche - plus das Training auf dem SUP.")
  3. konsequent dranbleiben
Manuel Stecher im Krankenhaus Übung zur Stabilisation des Schultergelenks Manuel Stecher bei Erweiterung des Bewegungsraumes Manuel Stecher beim Stand Up Paddling